Design-Tipp: Fotoküchenrückwand

Geschrieben von  Rico Montag, den 26. September 2011 um 11:10 Uhr
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Was ich letztes Wochenende bei meinem Kumpel in der Küche gesehen hab, möchte ich euch nicht vorenthalten: Er hat den Arbeitsbereich seiner Küche mit einem Bambusmotiv gepimpt.

Er hat sich recht viele Gedanken im Vorfeld gemacht und mir erklärt, dass diese Teile in der Regel aus Glas seien. Der entscheidende Nachteil bei Glas ist aber, dass man als normaler Mensch keine Löcher für die Steckdosen in die Glasplatte bekommt. Außerdem sind die Glaswände wohl auch recht teuer.

Bei einem Internetauktionshaus, das wir alle kennen ist er dann auf eine Variante mit Aluplatten gestoßen. Wobei Alu nur für die Oberfläche zum Einsatz kommt. Im Kern sind die Dinger aus Kunststoff. Auf dem Aluminium  ist dann eine bedruckte Folie draufgeklebt, die unter einer weiteren Schutzfolie angeblich mehrere Jahre halten soll. Die Schutzfolie scheint wirklich nicht schlecht zu sein: Er hat mit einem permanenten Filzmarker drauf rumgekritzelt und konnte das einfach mit einem trockenen Tuch abwischen.

Die Montage hat bei ihm nach eigener Aussage  eine knappe Stunde gedauert. Die Löcher für den Strom hat er mit einem „Steckdosenbohrer“, die es wohl in jedem Baumarkt gibt selber angebracht. Die Platten selber sind mit Allzweckkleber aus der Kartusche an die Küchenwand geklebt. Die untere Fuge hat er mit Silikon abgedichtet. Er hat für die Platten knapp 300 € bezahlt. Der Versand war kostenlos.

Bei meiner nächsten Küche will ich auch sowas haben, Ideen für ein Motiv habe ich auch schon, wie zum Beispiel:

  • Ein überdimensional großes T-Bone Steak, sagen wir mal ca. 60 cm groß, dass gerade vom Grill kommt und dieses typische Kochbuch-Branding hat.
  • Bild einer römischen Fress-Orgie
  • Ein Aquarium (nie mehr Futter vergessen)

 

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